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Alternative für Deutschland (AfD) in Kreis und Stadt Soest.

Informieren Sie sich hier über Ihre politische Alternative für Deutschland vor Ort.

Wenn Sie uns kennenlernen oder unterstützen wollen – ob als Wähler, Wahlkampfhelfer, Kandidat oder Spender – hier finden Sie die nötigen Informationen.

Oder wollen Sie – noch besser – gleich Mitglied werden?

Nehmen Sie, so oder so, gerne Kontakt zu uns auf: kreis-soest@nrw-alternativefuer.de

Wir freuen uns auf Ihre Meldung.

20. Mai – Anzeiger vor Landesparteitag

Soest, den 20.05.2016 (BE)

Im Vorfeld unseres NRW-Landesparteitags in Werl, schreibt Herr Dietz vom Anzeiger, am 18.05., gegen unsere Partei und greift dankbar alle unsachlichen Äußerungen, etwa vom Vorsitzenden des Integrationsrates, dafür auf:
ArtikelSoA AfD-ParolenHierzu schrieb ich eine Stellungnahme, die leider nicht veröffentlicht wurde. Daher hier online:

Mit Ihrem Artikel stellen Sie einen m.E. unzulässigen Zusammenhang zwischen dem Patronatsfest und dem AfD-Landesparteitag her.

Unser Parteitag kollidiert mitnichten mit dem Fest, den Veranstaltern oder Wallfahrern.

Die beiden Veranstaltungen finden lediglich zeitgleich in Werl statt, unsere „Parolen“ – so etwas schreckliches, wie “Freiheit!”, “Demokratie!”, “Selbstbestimmung!” – wird niemand hören, der nicht Teilnehmer ist.

Reibungspunkte könnte es lediglich, wie Sie dankenswerterweise feststellen, durch den „politischen Klamauk“ von den (wenn überhaupt) politischen Gegnern und auf den Gegendemonstrationen geben.

Gäbe es lediglich gesitteten, legitimen Protest, ohne diesen „Klamauk“ und die ihn befördernde tendenziöse Berichterstattung, würde Werl von unserer Veranstaltung vermutlich nicht viel mitbekommen, geschweige denn gestört werden. Denn die meisten unserer Mitglieder treten ordentlich auf, halten sich an Recht und Gesetz. Das kann man von unseren politischen Gegnern, allen voran der sogenannten AntiFa, leider oft nicht behaupten.

Hierzu empfehle ich den Artikel in der FAZ, vom 16. Mai, in dem die ungleiche Beurteilung deutlich gemacht wird. http://www.faz.net/aktuell/politik/gewalt-gegen-afd-mitglieder-mit-zweierlei-mass-14233720-p2.html#/elections

Daß der Bürgermeister eine Vermietung der Stadthalle an die AfD nicht verhindern will, ist wohl seinem offensichtlich noch vorhandenen Demokratieverständnis zu verdanken. Weil einem das persönlich nicht so liegt, daraus einen vorsätzlichen „Tritt ins Kreuz“ der Franziskaner zu konstruieren, halte ich für abwegig. Weder die Terminüberschneidung, noch mögliche Beeinträchtigungen durch Gegenveranstaltungen sind vorsätzlich durch den Bürgermeister oder unsere Partei herbeigeführt.

Zumal es in unserer Partei auch viele Christen gibt, die sich von der Regierung genauso wenig gut vertreten fühlen, wie immer größere Teile des Kirchenvolkes von seinen Fürsten. Daher freue ich mich über die Gelassenheit der Patres und wünsche ihnen und den Gläubigen eine gesegnete Wallfahrt und ein gelungenes Fest. An der Unaufgeregtheit der Brüder, der Stadthallen-Managerin und der Polizei sollten sich viele ein Beispiel nehmen.

Aus Einzelstimmen von Gegnern (hinterfragt die Presse ihre Motive?) eine breite Ablehnung zu konstruieren, eine herbeizuschreiben, ist ziemlich schwach. Machen Sie das doch im Kommentar und beschränken sich ansonsten auf die neutrale Berichterstattung.

Die Äußerungen des Vorsitzenden des Integrationsrates, Herrn Yigit, über unsere Partei zeugen von wenig Kenntnis. Obwohl der Verfassungsschutz mehrfach festgestellt hat, daß die AfD keine grundgesetzwidrige Partei ist und sie gerade deshalb nicht verboten ist, erwartet Herr Yigit, daß eine demokratische Veranstaltung, unser Parteitag, staatlicherseits verboten werden solle. Das offenbart ein äußerst fragwürdiges Demokratieverständnis. Die Opposition in der Wahrnehmung ihrer demokratischen Rechte zu behindern, mag in anderen Ländern, wie der Türkei, üblich sein. In Deutschland darf das jedoch nie Konsens werden. Auch dafür tritt die AfD ein.

Da er weiter eine „menschenverachtende Propagandaveranstaltung“ erwartet, lade ich Herrn Yigit ein, sich selbst ein Bild von unserer Veranstaltung zu machen.

Vielleicht bringt ihn das dazu seine unsachlichen Äußerungen zu überdenken und zukünftig in seiner Stellung gesamtgesellschaftlich integrativ zu wirken.

1. Mai – Habemus Parteiprogramm

Stuttgart, den 30. April – 01. Mai (BE)

“Habemus Parteiprogramm!” – “Wir haben ein Parteiprogramm!”

VFraukeBPTStuttgartKleinom Morgen des 30. April bis zum Abend des 01. Mai tagten über 2000 Mitglieder der AfD im Internationalen  Congresscenter Stuttgart. Auf dem Mitglieder-Bundesparteitag wurde über das zukünftige Grundsatzprogramm der Partei beraten, welches am Ende zweiter anstrengender Tage auch beschlossen wurde.

In teils lebhafter Diskussion wurden zunächst die Alternativanträge für eigene Programme oder Manifeste abgelehnt, um sich dann mit den über eintausend Änderungsanträgen zum Leitantrag der Bundesprogrammkommission – im Rahmen des zeitlich Möglichen – zu beschäftigen.
Herausgekommen ist ein Grundsatzprogramm, in dem sich sicher viele Mitglieder nicht zu 100 Prozent wiederfinden, das aber für die meisten als Grundlage tragbar ist.

Die vielen Änderungs- und Ergänzungswünsche, die – aus zeitlichen Gründen oder weil sie schlicht nicht in ein Grundsatzprogramm gehörten -  nicht verhandelt werden konnten, werden uns sicher wieder begegnen.

Am wahrscheinlichsten dürfte sein, daß ein Wahlprogrammparteitag stattfinden wird, zu dem den Mitgliedern die Möglichkeit gegeben wird, ihre Vorschläge einzubringen und so die Ausrichtung unserer Partei im Detail weiter auszugestalten.

Der KV Soest hatte sich im Vorfeld des Parteitages und der Programmentwicklung über die Gliederungen eingebracht und im Sinne eines realisierbaren Verlaufs des Beschlußprozesses zunächst weitgehend auf darüber hinaus gehende Anträge verzichtet.

Aber unsere Überlegungen und Anträge sind natürlich nicht vergessen, wir werden sie bei passenderer Gelegenheit platzieren.

Schlußendlich bleibt festzustellen, daß das Ergebnis des Parteitages sicher nicht jeden völlig befriedigt, wir jedoch nun ein Grundsatzprogramm haben, auf dem wir aufbauen können, das Mut zur Wahrheit und zum Ansprechen unbequemer Fehlentwicklungen in unserem Land hat und mit dem wir uns von den etablierten Konsensparteien positiv absetzen. Radikalere Forderungen zur Veränderung des weitgehend aus der Mitglieder- und Fachausschußbeteiligung resultuierenden Leitantrages fanden keine Mehrheiten, freiheitliche, konservative und soziale Punkte haben ihren Niederschlag gefunden.

Es bleibt viel Raum für Verbesserungen, aber wer das Programm ohne Schaum vor dem Mund ließt, wird viel Mut zur Wahrheit, Mut zur Vernunft und Mut zu Deutschland darin finden.

Nach der Ausfertigung der beschlossenen Endfassung empfehle ich jedem Interessierten und speziell dem politischen Gegner das Studium unseres Programms.
Und dann ein Kreuz auf dem Wahlzettel bei: “Alternative für Deutschland – AfD”.

29. März – Einladung: Finale Deutschland

01_Flyer_Gockel-in-Menden-07.04.16Der Kreisverband der AfD Soest lädt am Donnerstag den 07.04. ab 18 Uhr zur Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem Moderator Hans Hermann Gockel nach Menden ein.

Gockel war lange Zeit Nachrichtensprecher und TV Journalist und ist den Bürgern unseres Landes daher bestens bekannt. Nun hat er das Buch „Finale Deutschland“ geschrieben und sorgt damit für Klartext in der ansonsten politischen Eintönigkeit der Berliner Politik.

Als Autor spricht er nun das aus, was viele denken. „Die Bürgermeister, die Stadtkämmerer und die Leiter der Sozialämter wissen, wie es um Deutschland steht,“ sagt Hans Hermann Gockel. Gockel sieht bei einem erheblichen Teil unserer poli1schen Elite eine ausgeprägte Form der „Gedankenfeigheit“, sobald diese Themen wie innere Sicherheit, Asyl und Islam angesprochen werden: „Mit dramatischen Folgen zum Nachteil der Bürger.“ Die Politik sei dabei, die Kontrolle über wichtige Bereiche des öffentlichen Lebens zu verlieren, so der TV-Journalist, denn eine Gesellschaft ohne Schutz sei unweigerlich eine Gesellschaft ohne Zukunft.

Noch jedoch sei das Blatt zu wenden. Dafür bräuchte es den Mut und die Entschlossenheit der Bürger und Wähler – aber auch mehr Politiker vom Schlage eines Klaus-Peter Willsch. Der CDU-Bundestagsabgeordnete habe mit Blick auf seine Parteivorsitzende gesagt: „Wir Abgeordneten sind keine Marionetten, die die Hand heben müssen, wenn der Puppenspieler dies möchte.“

Gockel selbst verweist diesbezüglich auf den Text der deutschen Nationalhymne: „Dort heißt es: Einigkeit und Recht und Freiheit – und nicht: Einigkeit und Recht und Feigheit.“

Wer am Donnerstag, den 07. April, dabei sein möchte, kann sich beim Kreisverband der AfD gerne per E-Mail unter gockel@afd-mk.de anmelden. Der Veranstaltungsort wird im Laufe des 06. April ebenso per E-Mail mitgeteilt. Vortragsbeginn ist um 18:30 Uhr (Einlass 18 Uhr) und von 19:15-20:15 Uhr ist eine Diskussion mit den Gästen geplant. Der Eintritt ist frei.

16. März – Mittelstandsforum

ProfHamerAm 16. März besuchten Vertreter des KV Soest eine Veranstaltung des Mittelstandforums NRW.
In einem interessanten Vortrag wurden hier Fakten präsentiert, die die Rolle und Bedeutung des Mittelstandes in Deutschland und seine unzureichende politische Vertretung beleuchteten.

Auch wenn speziell der erste Vortrag durchaus strittige Thesen und Pointierungen enthielt, war es doch ein informativer und gastlicher Abend. Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung.

13. März – Offener Brief an Gymnasium Rüthen

Seitens der Schülerschaft wurde der Vorstand der AfD im Kreis Soest eingeladen, an einer Diskussionsveranstaltung zur Migrationskrise teilzunehmen.
Später mußte diese Einladung jedoch zurück gezogen werden, da die Schulleitung diese für unzulässig erklärte. Hier die Antwort darauf, von unserem Sprecher, Dr. Jacobi:

Offener Brief an die Leitung des Friedrich-Spee-Gymnasiums in Rüthen

Sehr geehrter Herr Oberstudiendirektor,
sehr geehrter Herr Lichte,

der Vertreter Ihrer Schülerschaft hat mich vor wenigen Wochen zu einer Diskussion zum
Thema Asyl-/Migrationspolitik vor der Oberstufe Ihrer Schule einladen wollen, als Vertreter
der ‚Alternative für Deutschland’, die bekanntlich die diesbezügliche Regierungspolitik
scharf kritisiert. Ihr Schüler hat mich wissen lassen, dass es Ihnen, der Schule untersagt
sei, einzelne ‚Parteivertreter’ in der Schule im Rahmen seiner geplanten ‚Diskussionsrunde’
zur Migrationsproblematik am 16. März zu Wort kommen zu lassen. Das ist vermutlich
durch entsprechende Verordnung gedeckt, und Ihnen selbst ist daraus sicherlich kein
Vorwurf zu machen. Interessant wäre es aber, zu erfahren, wie Sie reagiert hätten (oder
hätten reagieren müssen), wenn Ihre SMV mehrere Vertreter verschiedener Parteien hätte
einladen wollen.
Dabei wäre das brisante Zuwanderungsthema geeignet, gerade vor der demnächst
akademischen Jugend in seiner Komplexität und Widersprüchlickeit behandelt zu werden.
Mit den ehrenwerten Teilnehmern, die nun voraussichtlich das Gespräch führen, ist die
notwendige Breite der Diskussion vermutlich nicht zu erwarten. Sie sind vollauf
beschäftigt, die humanitäre Aufgabe zu lösen, die die plötzliche Ankunft einer großen
Anzahl von Hilfsbedürftigen in einer kleinen Gemeinde stellt. Ihnen und ihren zahlreichen
Helfern ist bei der Lösung selbstverständlich aller Erfolg zu wünschen.
In den letzten Wochen und Monaten wurde aber nicht nur von der unausweichlichen
Verpflichtung zur (grenzenlosen) humanitären Hilfe für die Menschen, die nun einmal im
Lande sind, gesprochen und geschrieben. In unserem Rest an seriöser Presse kamen völlig
unverdächtige Vertreter unserer juristischen und politischen Eliten zu Wort und wiesen

darauf hin, welche Grenzüberschreitungen die millionenfache Migranteneinladung in
verfassungsmäßiger und rechtlicher Hinsicht bedeutet. Und welche keineswegs harmlose
Konsequenzen dies hat. Hier sind mit ihrer Kritik die Herren Di Fabio, Huber, Papier,
Heitmann und Scholz zu nennen, die im Kern auf den immer noch gültigen Unterschied
zwischen Gesinnungs- (wir müssen helfen) und Verantwortungsethik (wir dürfen die, die
helfen sollen, nicht überfordern, und die Folgen für alle bedenken) hinweisen. Gerade vor
Jugendlichen, die sich anschicken, ihre intellektuellen Fähigkeiten in besonderem Maße
auszubilden, wäre es angebracht gewesen, das ‚audiatur et altera pars’ bei dieser
Thematik zu pflegen.
Statt die notwendige öffentliche Diskussion nun auch offen zu führen, gefallen sich ja die
Medienvertreter in ihrer großen Mehrheit in der Rolle der kritiklosen Befürworter der
Regierungspolitik – allen voran die öffentlich rechtlichen Rundfunk- und
Fernsehsanstalten. Sie befördern die zurzeit offen zutage tretende Spaltung der
Gesellschaft durch ‚Selbsterhöhung’ aller Menschen, die ja nur helfen wollen, und
hemmungsloser ‚Fremdabwertung’ derer, die im Rahmen der demokratischen Prozeduren
Kritik zu artikulieren wagen. Dabei werden die Kritiker gleichgesetzt mit jenen hilflosen
und überforderten Menschen, die unverantwortlich zur Gewalt greifen. Allerdings ist dies
auch ein Ausdruck für eine Situation nicht nur selbstverschuldeter Überforderung.
Zur notwendigen Diskussion gehört selbstverständlich auch die Kritik an den
Versäumnissen der Vergangenheit, vor denen ja auch schon lange gewarnt wurde, aber
eben auch fast unhörbar: Kritik am fehlenden Einwanderungsgesetz und am fehlenden
Willen, entsprechende Regeln auch durchzusetzen, an der fehlenden Ausgestaltung des
Schengen-Raumes und der mangelnden Anwendung von europäischen ‚Versprechungen’
wie ‚Dublin’, Maastricht’ bis hin zum lockeren Gesetzes- und Vertragsbruch. Wie sprach vor
Jahren Papst Benedikt sinngemäß vor dem deutschen Bundestag unter dem Beifall der
Abgeordneten: „Nimm den Staaten das Recht – was bleibt dann von ihnen anderes als
eine Räuberbande.“
Europa steckt wegen grundsätzlicher Überforderung seiner Völker in der Krise. Wie in den
letzten Tagen ein Thilo Sarrazin – selbst vor einigen Jahren das Opfer einer
regierungsamtlichen Hexenjagd – in der FAZ (07.03.) schrieb:
„…Die Mängel beider (der Währungsunion und des Schengen-Raums)
haben zu tun mit einer europäischen Neigung zu Beschönigung und
Selbstbetrug, die in eine symbolische, nicht zu Ende gedachte und
zutiefst widersprüchliche Politik gemündet ist, unter deren Folgen
jetzt die Völker in je unterschiedlichem Maß zu leiden haben….“
Mir ist klar, daß solche Gedanken vermutlich nicht zur ‚Beruhigung’ in einer kleinen
Gemeinde beitragen würden, die gewissermaßen durch obrigkeitlichen ‚Hoheitsakt’
aufgerührt wurde. Durch die oben genannten Mechanismen der ‚Selbsterhöhung’ und
‚Fremdabwertung’ lösen sich aber keine gesellschaftlichen Probleme, sie führen vielmehr in
eine pathologische Krise.

Zurück zu den Parteien und Ihrer Rolle in der öffentlichen Diskussion – so diese eben
überhaupt stattfindet:
Einem Parteivertreter – gar einem einzelnen – unterstellt man wohl automatisch, daß er
nicht sachlich an einem Gespräch teilnehmen könne. Vielmehr ist seine Meinung wohl
immer durch die ‚Parteilinie’ vorgegeben, zu der man dann natürlich die anderen
‚Parteilinien’ zum Ausgleich hören müsse. Zudem glaubt man, eine zumal jugendliche
Zuhörerschaft nicht automatisch einseitiger Parteilinie (besser –Propaganda) aussetzen zu
können.
Leider übt man aber so weder Kritikfähigkeit ein, noch Debattenkultur, noch hilft man der
‚Parteiendemokratie’ aus ihrem selbstverschuldeten Betonkorsett grundsätzlicher
Verdächtigung.
Sehr geehrter Herr Oberstudiendirektor, vielleicht kommen die oben genannten
Gesichtspunkte bei der Veranstaltung Ihrer Schüler ja trotz meiner Skepsis zur Sprache.
Wenn nicht – auch das Offenlassen kann Denken und Informationsbedürfnis entfachen.
Wie immer: ich wünsche dieser Veranstaltung und Ihrer Schule nur das Beste.

Mit freundlichem Gruß
Dr. Wilfried Jacobi

Sprecher der Alternative für Deutschland
Kreisverband Soest

22. Februar – Integration mancher Deutscher gescheitert

Zu „Integration mancher Deutscher ist gescheitert
WELT, vom 21.02.2016

Dieser Artikel der „WELT“ gibt dem kritischen Leser allerhand zu denken.

Keine Frage, die Art und Weise, wie vor Ort dem Unmut über das von der Regierung, in Person von Angela Merkel, verursachte Zuwanderungschaos, Ausdruck verliehen wurde, ist absolut inakzeptabel. Brandstiftung ist und kann kein Mittel sein, seine Meinung zu vertreten. Auseinandersetzungen zwischen Bevölkerung und Regierung müssen politisch gelöst werden. Es darf nicht die Menschen treffen, die eine vermeintliche Chance auf eine besseres Leben ergriffen haben, sondern diejenigen, die politisch für diese Misere verantwortlich sind. Über Wahlen, über Proteste, aber immer friedlich. Klappt das nicht mehr, scheitert unser System.

Dafür, daß das aber nicht passiert, sind jedoch alle beteiligten Akteure verantwortlich. Das System, das es zu erhalten gilt, bedeutet nämlich nicht den Erhalt einer Parteienlandschaft, die weitgehend einig, auf vielen Feldern eine Politik betreibt, die weder zum Nutzen unseres Volkes, noch von diesem gewollt oder akzeptiert ist.

Statt sich aber der Bedürfnisse der Menschen in unserem Land zu widmen, unternehmen die Politiker der etablierten Parteien alles, um ihren Machterhalt zu sichern. Statt gemeinsame Lösungen zu suchen, die Differenzen zwischen Regierenden und Regierten zu überbrücken, werden Gräben gezogen, sprachlich und politisch eskaliert.

In diesem Artikel finden sich dafür viele Belege.

Die fatalste Äußerung zuerst: Ein Ministerpräsident spricht Bürgern seines Landes ab Menschen zu sein.

Lassen Sie sich das bitte auf der Zunge zergehen. An wen oder was denken Sie zuerst, wenn Sie hören, daß Regierende Teilen ihrer Bevölkerung absprechen Menschen zu sein?
Anderen den Gebrauch eines gewissen Jargons vorzuwerfen, um dann im selben Duktus gegen die anderen zu hetzen, ist armselig und unwürdig.

Im unterschiedlichen Bemessen der Begrifflichkeiten geht es weiter: der ehemalige Integrationsminister in NRW, Armin Laschet, sieht „die Integration mancher Deutscher in unsere Leitkultur,[...]gescheitert“. Der Begriff Leitkultur wurde früher als dem politischen Gegner zugehörig abgelehnt. Jetzt darf der Begriff aber gegen ihn verwendet und im eigenen Sinne umgedeutelt werden. Nicht andere haben sich der deutschen Leitkultur anzupassen, nein, die Deutschen haben sich zu integrieren; an einer Leitkultur zu orientieren, die nicht gewachsen ist, sondern vom Kartell aus Parteien, Medien und Meinungsmachern vorgegeben wird!?

Nicht nur Herrn Laschet läßt es „[...] erschaudern. Weil alles schon einmal da war.“ So ergeht es mir auch angesichts der der Äußerungen von Herrn Tillich und Herrn Laschet, ihrer Meinung von Menschen, jawohl Menschen, in ihrem Land und der Vorstellung davon, daß die Politik bestimmt, welcher `Kultur´ diese Menschen gefälligst zu folgen haben. Auch das war alles schon einmal da. In der jüngeren deutschen Geschichte gleich zweimal…

Die Politiker sehen gerne den Splitter im Auge des anderen, aber den Balken nicht im eigenen.

Eine Denk- und Sprechweise, wie diese, offenbart die Entkopplung von politischer Kaste und Bürgern. Der Wille zur Einigung ist nicht erkennbar. Einigkeit und Recht und Freiheit sind aber Staatsraison. Dafür haben die gewählten Volksvertreter gefälligst zu sorgen und nicht die Fronten zu verhärten, den Konflikt mit immer größeren Teilen ihres Volkes nicht zu befeuern.

Wie die Grüne Frau Göring-Eckardt sich das vorstellt, kann man aus ihrer Gegenüberstellung von „Mob“ und Polizei erahnen. Hier fragt sie sich, „ob die sächsische Landesregierung nicht dabei ist, das Gewaltmonopol zu verlieren“. Das läßt wohl die Vermutung zu, daß es in ihrem Sinne wäre, wenn der Staat mit dem Einsatz seiner Ordnungskräfte Politik gegen die eigene Bevölkerung durchsetzt. Auch das „war schon einmal“.

Die Damen und Herren der etablierten Parteien offenbaren hier erneut und in immer erschreckenderem Maße ein selbstherrliches Verständnis von Politik und eine Entkopplung von den Menschen, mit der sie sich selbst in Opposition zu immer größeren Teilen des Volkes begeben.

Eine dergestalte Abschätzigkeit und Verächtlichmachung von Menschen, ist genau das inakzeptable Verhalten, daß sie anderen vorwerfen und trägt dazu bei, die sozialen Spannungen in unserem Land weiter zu erhöhen. Mit der vielgerühmten Integration hat das nichts zu tun.

Ich hoffe, daß all diejenigen, die sich an diesem gefährlichen Treiben beteiligen, ihre Quittung dafür erhalten werden.

Nicht auf der Straße, an den Wahlurnen.

Berengar Elsner

 

Nachgereicht: “Deutsche Schuldgefühle”

Zu „Wir sind verantwortlich für unser Land”
(F.A.Z. vom 14. Januar):

Deutsche Schuldgefühle

Monika Maron gebraucht im Zusammenhang mit der derzeitigen deutschen Flüchtlingspolitik ein starkes Wort: „kollektiver Selbstmord”. In der Psychoanalyse ist hinreichend nachgewiesen, dass ein Mensch, dem in der Kindheit Schuldgefühle implantiert werden, große Chancen hat, später eine Depression bis hin zum Suizid, aber auch eine autoaggressive Erkrankung zu entwickeln.
Überträgt man diese Psychodynamik der Individualpsyche auf das Kollektiv, ergibt sich folgende Überlegung: Meines Wissens ist es einmalig in der Geschichte, dass ein ganzes Volk als „Tätervolk” verunglimpft wird, unter Einbezug von Kindern und Enkeln einer Generation, die zwölf Jahre lang in einer grausamen absoluten Diktatur lebte, in welcher schlimme Dinge passiert sind. In den Schulen wurde den Kindern nun schon seit zwei Generationen vermittelt, Nachfahren von „Verbrechern” zu sein. Wenn es ein „Tätervolk” gibt, ist jedes deutsche Kind ein „Täter”. Wundert es da noch, dass wir inzwischen die wohl niedrigste Geburtenrate in der Welt haben? Wundert es auch, dass wir offensichtlich kollektiv nicht mehr die Verantwortung
für die Zukunft unserer Kinder und Enkel übernehmen, ja, dass wir zulassen, dass unsere Regierenden geltendes Recht zuungunsten der eigenen Bevölkerung brechen, wie Monika Maron beklagt? (Das geschah bekanntlich ja auch schon im Rahmen der sogenannten „Euro-Rettung”.)
Einern Individuum, welches in der oben erwähnten Weise durch Schuldgefühle lebensbedrohlich erkrankt ist, kann geholfen werden. Auf welche Weise? Durch liebevolle therapeutische Aufarbeitung, in welcher der Teufelskreis von Schuldgefühlen, Selbstherabsetzung und Autoaggression durchbrochen wird. Heilung kann nur dann geschehen, wenn ein solcher Mensch anfängt, sich selbst zu lieben und zu achten. Ohne hinreichende Selbstliebe ist ein ausgewogenes Leben nicht möglich und kann auf Dauer auch anderen nicht geholfen werden. Wie sagte doch schon der weise griechische Kirchenlehrer Symeon der Neue Theologe (949-1022): „Zerstöre nicht das eigene Haus, wenn du das deines Nächsten errichten willst. Erwäge Mühsal und Beschwerlichkeit des Werkes, damit du, wenn es unternommen, nicht dein Haus niedergelegt hast und das deines Nächsten doch nicht erbauen kannst.”

DR. MED. MARIANNE KATTERFELDT, ERWITTE

10. Februar – Populistischer Aschermittwoch

Soest, den 11.02.16 (BE)

Nachdem unser politischer Aschermittwoch nicht in Aschermittwoch2016Arnsberg und nicht in Werl stattfinden durfte, fand dieser im Ratssaal des Bensberger Rathauses statt.

Vor vollem Haus sprachen unter anderem unsere Landessprecher Marcus Pretzell und Martin Renner.
Wichtiger als flache Witze, aber dennoch unterhaltsam, wurden hier inhaltlich anspruchsvollere Reden gehalten. Vom Rechtspopulismus im Sinne unseres politischen Gegners keine Spur. Hetze und geistige Brandstiftung: Fehlanzeige. Dafür wurde viel von der Freiheit gesprochen, von Demokratie und Frieden. Von Verantwortung und Solidarität.

Um daraus etwas Schlechtes zu machen, müßten Politik und Medien schon ganz tief in die Trickkiste greifen.
Aber auch das wird sicher versucht werden.
Denn, und das wurde auch gesagt, die AfD ist entstanden aus dem Bedürfnis das zu erretten, was unser Land aus- und groß gemacht hat. Das dürfen die Systemlinge, die versuchen es schlecht und klein zumachen, gerne als Kampfansage verstehen.

09. Februar – Infoabend in Soest

Soest, den 10.02.16 (BE)
Auch der Infoabend am 09.02.16 in Soest war wieder ein Erfolg.

Nach einiger Zeit der Suche nach einem neuen Tagungslokal, konnten wir endlich wieder, vor gut zwei Dutzend Mitgliedern und etlichen Interessenten, über aktuelle Entwicklungen und Positionen der AfD informieren. Schwerpunkte waren hier Europa- und Europolitik, Familien- und Sicherheitspolitik.
Wieder konnten wir Menschen davon überzeugen, daß wir im politischen Geschehen unserer Tage nicht die Bösen sind.

Im Gegenteil: durch die Bank bestätigten uns die Teilnehmer, daß sie in der AfD die letzte Chance sehen, auf friedlichem und demokratischem Wege den Niedergang unserer freiheitlich-demokratischen, sozialen, friedlichen und aufgeklärten Gesellschaft aufzuhalten. Dafür setzen wir uns ein!

Die Aufnahmeanträge sind unterwegs!